Triathlon ist Teamsport!

Selbstverständlich führt man den Sport alleine aus. Nichtsdestotrotz ist es das nähere Umfeld, was einem in irgendeiner Form unterstützt. Selbst wenn es nur die Zeit ist, die einem die Familie und Freunde zugesteht um zu trainieren. Bringt man Beruf, Hobby und soziales Umfeld nicht unter einem Hut, gerät das Konstrukt schnell ins Wanken. Im schlimmsten Fall läuft man über die Ziellinie und keinen interessiert es, weil man durch Vernachlässigung all seine Freunde und Angehörigen verloren hat.

Deswegen beginne ich bei der Vorstellung meines Teams mit meiner Freundin Jessi. Sie unterstützt mich vor allem darin, dass sie mir die Zeit fürs Training zugesteht. Im Gegenzug versuch ich durch meine aktuelle Lebenslage als Student mein Training so zu planen, dass es so wenig wie möglich in unsere gemeinsame Zeit fällt. Da meine Leidenschaft für den Triathlon so groß ist, konnte ich sie mit dem Virus auch infizieren. Seit Mitte 2019 ist sie auch Triathletin. Das erleichtert vieles, weil sie jetzt noch mehr Verständnis entwickelt für die ein oder andere Herausforderung,, die sich mir stellt. Sie ist aber auch mentale Stütze bei den Wettkämpfen. Es gibt nichts schöneres wenn man einen Wettkampf bestreitet und findet am Streckenrand jemand vertrautes wieder, der einen anfeuert. Das spornt nicht nur an. Das hilft auch wenn es schwierig wird. Jessi ist also mein Zeitsponsor, mein Supporter und Stütze.

Jessi und ich bei einer Radtour durch Valletta, Malta 2018

Selbstverständlich freue ich mich über jeden, der mich anfeuert. Meine Eltern und meine Schwester unterstützen mich auch ab und an bei Wettkämpfen. Sei es als Motorradbegleitung beim Streckencheck vorab, als Photograph, als helfende Hand oder als Support. Sie sind meine größten Fans.

Als nächstes möchte ich euch meine Trainerin Theresa vorstellen. Theresa coacht mich unter dem Dach von Velosoph Training seit April 2019. Der Zufall führte uns im Velosoph Freising zusammen. Nach einem kurzen Gespräch erstellte sie mir einen zwei wöchigen Test-Trainingsplan, der die Zeit zwischen Trainingslager und einem Halbmarathon überbrückte. Ich habe schnell gespürt, dass das gut passen könnte. Daraus folgend beschloss ich zunächst sechs Monate (April – Oktober) mich in ihre Hände zu begeben. Trotz Wettkampfzeit und damit verbundener mangelnder Trainingszeit, feierten wir schnell gemeinsame Erfolge. Somit stand zum Saisonende überhaupt nicht zur Debatte, dass sie mich auf den Challenge Roth vorbereiten wird. Ende des Jahres 2019 brachte sie einen ihrer Athleten sogar zur Hawaii-Qualifikation. Sie ist nicht nur im Besitz einer Trainerlizenz sie ist auch studierte Sportwissenschaftlerin. Dadurch, dass ich selbst Naturwissenschaftler bin, ist der wissenschaftliche Ansatz für mich sehr wichtig. Auf jeden Fall einer der Gründe, warum es einfach passt. Ich freue mich auf die weiteren Trainingseinheiten, die sie mir konzipiert.

Unter dem Dach von Velosoph Training coacht auch Julia. Sie kenne ich schon länger als Theresa. Schließlich ist sie auch beim TSV Jahn Freising Triathlon und leitet jeden Mittwoch das Athletiktraining. Außerdem ist sie Bikefitterin und hat meine Position auf dem Rennrad komfortabler gemacht. Wettkampfspezifisch trainiere ich zwar hauptsächlich auf dem Triathlonrad aber viele der Grundlagenkilometer sammle ich auf dem Rennrad. Daher ist es wichtig keine Beschwerden zu haben. Zusammen mit ihrem Freund Michael (Inhaber Velosoph) verkörpert sie die Leidenschaft zum Radsport. In meiner Paradedisziplin freue ich mich sehr mit den Velosophen kompetente Ansprechpartner in diesem Bereich zu haben.

Triathlon ist mehr als Schwimmen, Rad fahren und Laufen. Das wird mir immer wieder bewusst, wenn ich mir alte Bilder von der letzten Kilometern meiner ersten Marathonläufe anschaue. Wenn der aufrechte Laufstil nicht mehr gehalten werden kann, dann läuft etwas verkehrt. Athletiktraining für die Körpermitte und Beweglichkeitstraining sind da eine wichtige Komponente. Das meiste kann man selbst in die Hand nehmen. Als Unterstützung habe ich mir mit Patrick eine Physiotherapeuten mit ins Team geholt um regelmäßig Defizite zu identifizieren und gezielt daran arbeiten zu können. Patrick hat mir 2018 schon mal erfolgreich bei Problemen in der Hüfte geholfen. Kurz nach seiner Behandlung konnte ich meine Halbmarathonbestzeit quasi pulverisieren. Eine gute Referenz um mit ihm den Weg bis zum Tag X zu bestreiten.

Um meine Worte zu Beginn aufzugreifen, möchte ich auf die Wichtigkeit des Supports aus dem engeren Umfeld aufmerksam machen. Wenn man ins Profifeld schaut dann ist der zweifache Ironman-Weltmeister Patrick Lange ein Paradebeispiel wie wichtig das Umfeld ist. Bei ihm merkt man, dass er diesen Rückhalt braucht um an seine Leistungsgrenzen zu kommen. Das gibt ihm mentale Stärke am Ende noch einen 2:40 Std Marathon auf Hawaii und damit allen davon zu laufen. Neben meiner Familie und Freunden finde ich diesen Rückhalt bei meinen Vereinskameraden des TSV Jahn Freising und meines Heimatvereins LLG Wonnegau. Auch wenn ich speziell zu den Wonnegauern keinen regelmäßigen Kontakt mehr habe, spüre ich immer, wenn ich welche treffe, das familiäre Umfeld.

Immer wenn mich jemand anfeuert, den ich kenne, beflügelt mich das. Die Beine werden leichter und der Schmerz verschwindet. Aus diesem Grund kannst auch DU lieber Leser Teil meines Teams werden. Sei dazu am 5.7. einfach an der Strecke in Roth. Wenn du das nicht schaffst, hilfst du mir auch durch die lange Vorbereitungszeit in dem du diesen Blog liest, mir auf meinen Kanälen folgst oder mir sogar Feedback gibst. Über letzteres freue ich mich am meisten. Dann weiß ich, dass sich mein Team um einen Supporter vergrößert hat.

Der nächste Blog wird ein Bericht über meinen Start beim Frankfurter Halbmarathon am 8.3.2020. Sei gespannt, wie es mir dabei ergangen ist.

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