Road to Roth 2.0

Wie schon im November 2019 begebe ich mich auf meine persönliche „Road to Roth“. Hoffentlich komme ich am Ende der Vorbereitung auch dort an – auch wenn das nicht allein im meiner Hand liegt.

Etwa eine Woche früher als letztes Jahr begann nun meine Vorbereitung am 2.11.2020 auf den Challenge Roth am 4.7.2021. Was ist gleich und was ist anders? Gleich ist ironischerweise mein Gewicht – ca. 76 Kg bei Vorbereitungsbeginn. Veränderungen gibt es gleich mehrere. Wegen der Schließung der öffentlichen Schwimmbäder fällt das Schwimmtraining flach. Um muskulär auf Stand zu bleiben und den Bewegungsablauf nicht zu vergessen, ist Zugseiltraining angesagt. Dies kombiniere ich mit Krafttraining, was auf meine Schwachstelle den Beinrückseiten und Core ausgerichtet ist. Entsprechend einer kleine Potentialanalyse wird im Laufen auch spezifisch gearbeitet. Dies habe ich z.B. mit Treppenläufe schon umgesetzt. Beim Rad wurde letztes Jahr meine anaerobe Schwelle am 3.12.19 mit 3,63 Watt/kg bestimmt. Meine aktuelle Schwelle, mit der ich auch trainiere, liegt bei ca. 3,9 Watt/Kg. Geplant ist eine Leistungsdiagnostik am 1.12.2020. Da aktuell keine Leistungsdiagnostiken beim Institut meiner Wahl HYCYS (ehemals Staps) stattfinden können, ist diese tatsächlich mehr von Fr. Merkel und Hr. Söder abhängig als von mir selbst. Drücken wir die Daumen, dass ich wie geplant meinen Status Quo ermitteln kann und wir erfahren, woran wir gezielt arbeiten müssen.

Ein Blick in die Ferne zur Challenge Roth 2021

Ein kleiner Einblick in meine Gedankenwelt: Trotz geschlossener Schwimmbäder und damit widrigen Trainingsbedingungen speziell für die erste Disziplin blicke optimistisch in die Zukunft. Das Jahr mehr Training spezifisch für die Langdistanz hat sowohl neue Erkenntnisse, Möglichkeiten als auch Ambitionen mit sich gebracht. Die unfreiwillig freigewordene Zeit im Schwimmen kann ich nutzen, um gezielt an meinen muskulären Defiziten sowie meinem Potential im Laufen widmen. Sind wir mal ehrlich im Schwimmen verliere ich nicht viel mehr an Zeit als ich wahrscheinlich über den Winter an Formzuwachs hätte generieren können. Um es in Zeit auszudrücken: Ob ich nun 65 Minuten oder 70 für den Schwimmpart benötige ist sekundär, wenn ich dafür im Laufen 10-20 min über die Marathondistanz gewinne. Unrealistisch ist der Zeitgewinn aus mehreren Gründen nicht. In meinem DIY Marathon konnte ich 31 km in einem Schnitt um die 5:00 min/km laufen. Wenn man dazu meine Entwicklung meiner Halbmarathonbestzeit heranzieht, erkennt man, dass ich die Zeit auf der halben Distanz noch nicht auf die Volle übertragen kann. Die Ausschöpfung dieses Potentials bringt also allein mindestens 10-20 min gegenüber der aktuellen Laufleistung.

Auf meine Radstärke ist Verlass. Die Formkurve zeigt weiter nach oben. Wie schon im Sommer feile ich aktuell an meinem Racesetup. Dadurch verspreche ich mir mit besserer Aerodynamnik und Übersetzung noch schneller über den Asphalt zu fegen. Dazu werde ich mich sicherlich nochmal gesondert und ausführlicher äußern.

Wie geht es weiter hier im Blog? Ich möchte euch eine Mischung bieten aus Einblicken in mein Training, Ernährung, Material und Wissen, was ich mir angeeignet habe. Der Blog zum Wärmeempfinden aus physikalischer Sicht (Übergangsjacke – Kunst oder kann das weg?) kam gut an. Seid gespannt, welches Wissen ich mit euch als nächstes teile.

Euer Chris

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