Trainingslager dahoam

Einmal wie ein Profi trainieren -das konnte ich in meinem ersten Trainingslager dahoam, was ich vom 29.3. bis zum 11.4. absolviert habe.

Meine Rahmenbedingungen für diese zwei Wochen waren nahezu ideal. Von der Arbeit hatte ich Urlaub und vom Studium hatte ich nur an drei von den 14 Tagen ein paar wenige Vorlesungen (virtuell). Dazu habe ich jeweils am Donnerstag eine Stunde bei meinem Physio Patrick gehabt, der mich vor allem regenerativ behandelt hat. In der ersten Woche hat das Wetter sehr gut mitgespielt und ich konnte alle geplanten Trainingseinheiten im draußen absolvieren, was ich auch weitestgehend gemacht und genossen habe. In der zweiten Woche feierte der Winter eines seiner vielen Comebacks in diesem Jahr und ich war gezwungen vor allem die Radeinheiten auf die Rolle zu verlegen. Dennoch konnte ich alles wie geplant trainieren und mich wie ein Profi fühlen.

Zahlen, Daten, Fakten:

In den zwei Wochen habe ich insgesamt 38 Stunden trainiert. Davon saß ich fast 17 Stunden im Sattel, schnürte die Laufschuhe für knapp 80 km, trainierte 2 Stunden Stabilisations- und Schwimmmuskulatur, regenerierte aktiv 3 Stunden bei entspannten Spaziergängen oder Yogapraxen.

Neben den ersten beiden Koppelläufen (direkt nach einer Radeinheit) in diesem Jahr bin ich zweimal nüchtern gelaufen, habe zweimal Intervalle im Schwellentempo absolviert und habe einen 15 Km Crescendo Lauf absolviert, bei dem ich alle 5 km das Tempo gesteigert habe. Den Crescendo-Lauf konnte ich bei bestem Wetter im Singlet laufen, was neben dem gesteigerten Tempo echte Glücksgefühle in mir freigesetzt hat. Das war richtig geil!

Im Sattel waren die intensiven Intervalle im sogenannten Sweetspot-Bereich, was Teil des G2 Bereichs ist. Zudem wurden die Koppelläufe mit Rennleistungsintervallen auf dem Rad „vorbelastet“. Bei dem anstehenden Rennen handelt es ich um die Challenge St. Pölten/AT, welche Ende Mai stattfindet. Der Veranstalter tut aktuell alles um das Rennen stattfinden zu lassen und ich bin guter Dinge, dass das auch funktioniert. Als Naturliebhaber waren meine Highlights die beiden Königsetappen an den Sonntagen, bei denen ich 100 und 120 km durch den Freisinger Norden und die Hallertau gefahren bin. Neben der Natur konnte ich vor allem die gemeinsame Zeit mit meinem Traingsbuddy Niklas Ludwig genießen, der mittlerweile richtig stark geworden ist. Wer sich für Profitriathlon interessiert, sollte sich den Namen auf jeden Fall merken.

Es bleibt nur noch zu sagen: „das war richtig geil!“ Es war die beste Entscheidung das Trainingslager trotz Mallorca-Reiseabsage durchzuziehen. Auch wenn der Urlaubscharakter gefehlt hat, ist es einfach genial mal zwei Wochen fast ausschließlich meiner Leidenschaft nachzugehen. Ich sage euch, dass hat mich nicht nur sportlich vorangebracht, es hat mir vor allem auch geholfen aus dem mentalen Tal der vergangenen Monate wieder herauszukommen. Triathlon ist für mich mehr als Sport – es ist ein Lebensstil und eine Lebenseinstellung. Dieser Sport gibt mir körperlichen und psychischen Ausgleich. Es ist für mich eine tragende Säule in meinem Leben.

Ich freue euch schon bald wieder mehr zu bloggen.

Bis dahin bleibt gesund und sportlich!

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