„ich bin doch keine Maschine…“

Die Passage aus dem Lied von Tim Bendzko trifft meinen letzten Trainingsblock wohl am besten.

Als ich mich zum ersten Mal auf die Waage im neuen Jahr gestellt habe, war klar die Klausurenphase im Dezember und die Weihnachtsbesuche bei der Familie haben etwas zurück gelassen — 2 Kg Körpergewicht. Beflügelt von den Radtests Freitag und Sonntag nach Neujahr (Werte im Blog von letzter Woche) und neuen Laufschuhen wollte ich schnell wieder das Gewicht reduzieren.

Fleischlastig und deftig waren die Gerichte bei der Familie. Die Ernährung eine Stellschraube an der ich direkt drehen wollte. Mehr vegetarische Kost, mehr Ballaststoffe, mehr Gemüse, einfach bewusster war das Ziel. Jedoch habe ich außer Acht gelassen, dass nun wieder 12 Std Training und von nun an Versuche für meine Bachelorarbeit anstanden. Den Umfang kannte ich bereits aus dem Dezember. Jedoch ließ ich den Kalorienverbrauch meiner körperlichen Tätigkeit wohl außer Acht. 10 000 Schritte pro Tag nur im Technikum kamen auf das Training dazu. Dadurch war ich vermehrt im Kaloriendefizit und das Gewicht reduzierte sich schnell.

Zack! Da kam es: ein Kratzen im Hals am Ende der ersten Belastungswoche. Pech oder doch Folge des Kaloriendefizits? Alles reine Spekulation! Es kam wie es kommen musste. Am Donnerstag der zweiten Belastungswoche ist der Infekt ausgebrochen. Ruhepuls erhöht und die Symptome einer klassischen Erkältung waren präsent. Das bedeutete Zwangspause. Jedoch ging es mir Freitags schon besser. Samstags ging es mir so gut, dass ich wieder ins Training eingestiegen bin. Jedoch war ich wohl noch nicht völlig auskuriert denn Mittwochs danach war der Puls schon wieder erhöht. Jetzt reichte es mir. Pause bis der Puls wieder im Normalbereich und keine Symptome mehr vorhanden sind. Nach weiteren zwei Tagen komplette Pause beschloss ich dieses Mal moderat zu starten. Eine entspannte einstündige Rolleneinheit leitete das Comeback ein. So konnte ich Samstag und Sonntag nochmal planmäßig trainieren.

Aber was stand denn eigentlich auf dem Plan? Der Januar Block war geprägt von Grundlage und VO2 Max spezifischen Einheiten. Welche Einheiten fielen denn dem Infekt zum Opfer? Vor allem zwei VO2 max Laufeinheiten aber auch zwei Schwimmeinheiten fielen ins Wasser sowie die ein oder andere Grundlageneinheit.

Ist das schlimm? Optimal ist jedenfalls nicht. Nichtsdestotrotz konnte ich, in beiden Wochen in denen ich pausieren musste, über 8 Std trainieren. Wenn das die einzige Pause sein sollte bis zur Challenge Roth dann unterschreibe ich das sofort.

Was steht im Februar an? Definitiv mehr Laufumfang. Generell wird der Umfang steigen. Zum einen ist das auf dem Weg zur Langdistanz unausweichlich zum anderen muss sich mein Körper an einen gewissen Umfang gewöhnen um im Trainingslager (4.4.-18.4.) richtig Gas geben zu können.

Und was gibt es sonst noch neues? Seit einigen Wochen kämpfe ich auf den Rad mit Taubheitsgefühlen im Schritt, die immer mal wieder auftreten und wiederkehrende Rückenprobleme. Deswegen habe ich kommenden Samstag einen Termin beim Physiotherapeuten meines Vertrauens, mit dem ich eventuell von nun an häufiger zusammen arbeiten werde. Näheres zu den Problemen, meiner Sitzposition auf dem Rad und wer mir bei der Lösungsfindung alles mit Rat und Tat zur Seite steht, werde ich mal gesondert behandeln.

Bleibt gespannt und sportlich,

euer Chris

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